MEDITATION
Tipps und grundlegendes Wissen

Meditation ist nicht gleich Meditation. Hier habe ich dir grundlegendes Wissen und ein paar Tipps zum Thema Meditation zusammengestellt.

Was ist MEDITATION?

Meditation wird auf die unterschiedlichsten Arten und Weisen praktiziert. Vielleicht hast du schon erste Erfahrungen mit geführten Meditationen, die dich irgendetwas vorstellen lassen, dich irgendwohin führen. Zum Beispiel mit Musik oder zum Abschluss beim Yoga. Die eigentlichen Ziele von Meditation sind Stabilität, Klarheit und Fokus, also das Gegenteil von Verwirrung. Es geht deshalb nicht darum, den Geist in einen Zustand zu versetzen, indem man besonders abgefahrene Dinge erlebt oder sogar Visionen hat.
 
Manche Menschen verstehen unter Meditation genau das Gegenteil, nämlich das Nicht-Denken. Hier wird dann versucht, total leer im Kopf zu sein. Ein sehr ambitioniertes Vorhaben, wenn man bedenkt, dass das menschliche Dasein mit der Fähigkeit zu denken einhergeht. Solange wir leben, denken wir. Daran kann auch die krasseste Meditation nichts ändern. Es geht also weder darum dich zu etwas zu bringen oder deine Gedanken zu leeren. Es geht darum, dich selbst zu erleben, so wie du bist. Ohne Konzepte, Ängste, Hoffnungen. Einfach das zu sehen, was da ist. Und das alleine ist wunderbar.

DIE POSITIVEN EFFEKTE VON MEDITaTION

Durch regelmäßige Meditation entsteht Achtsamkeit und ein gewisser Grad der Gelassenheit. Das bringt Klarheit und hilft dir langfristig auch im Alltag dabei, Abstand zu deinen Gedanken und Gefühlen zu bekommen. Da sie sich sowieso ständig ändern, musst du sie nicht ernst nehmen und dich schon gar nicht mit ihnen identifizieren. Diese Entwicklung führt zwangsläufig zu einem glücklichen Leben. 
Mehr zu den positiven Effekten von Achtsamkeit durch Meditation findest du hier.

GEDULD UND AUSDAUER

Am Anfang ist Meditation noch etwas sehr Unnatürliches und bedeutet Anstrengung und Mühe. Unser Geist ist es nicht gewohnt, ausgeglichen zu sein. Ständig kommen Gedanken auf und immer sind wir damit beschäftigt, ihnen nachzugehen. Die Folgen sind Verwirrung und Ruhelosigkeit. Wie Fahrrad fahren oder Schwimmen braucht Meditation Übung. Die positiven Effekte von Meditation zeigen sich nicht von heute auf morgen. Vielleicht hast du bereits nach der ersten Meditation ein angenehmes Gefühl. Das ist schön und ein Grund zum Weitermachen. Die richtig tiefgreifenden Effekte, dauern allerdings eine Weile, bis sie sich einstellen. Meditiere also täglich und versuche keine Erwartungen an die Meditation zu haben.

DIE VERsCHIEDENEN ARTEN VON MEDITATION

Wie oben schon gesagt, bedeutet Meditation nicht, einen besonderen Zustand herbeizuführen. Meditation hat auch nicht zum Ziel keine Gedanken mehr zu haben. Im buddhistischen, wie auch im wissenschaftlichen Sinne, beispielsweise bei der achtsamkeitsbasierten Stressreduktion (MBSR), ist das Ziel zunächst Entspannung.
 
In den drei Hauptrichtungen des Buddhismus wird in der Meditation mit unterschiedlichen Mitteln gearbeitet. Im Fall der Geistesruhe steht der Name für sich. Bekannt hierfür sind beispielsweise die Meditation auf den Atem oder auch Body-Scanning. Meditationen mit Mitgefühl schließen das Wohl aller Wesen ein. Die dritte Art arbeitet zusätzlich durch die Identifikation mit dem gewünschten Zielzustand. Die Wirkung unterscheidet sich entsprechend der eingesetzten Mittel, aber nichts davon ist besser oder schlechter.

DAS SOLLTEST DU BEACHTEN, WENN DU MEDITIEREN LERNEN WILLST

Meditation ist ein hochwirksames Mittel für Achtsamkeit und hat weitere positive Effekte. Gleichzeitig ist es ein sehr intimer Akt, der mit Respekt angegangen werden sollte. Daher ist es wichtig, dass du dir gut überlegst, welche Art von Meditation du lernen willst und von wem. Schau dir die Leute, die eine bestimmte Meditation praktizieren, genau an und hör auf dein Bauchgefühl. Fühlst du dich gut aufgehoben? Wie wirken die Menschen, die dort meditieren auf dich? Von Meditationstechniken, die Lifestyle-Coaches und selbsternannte Gurus „erfunden“ haben, rate ich dir grundsätzlich ab. Meditationen können auch von „Normalos“ weitergegeben und geführt werden. Eine wirksame Meditation erstellt man allerdings nicht einfach mal so. Dafür braucht es jahrelange Übung und tiefe Einsicht in die Wirkweise des Geistes. Für Tipps bei der Suche nach traditionellen Meditationen oder bewährten Schulen kannst du dich gerne direkt an mich wenden.

HALLO, ICH BIN ANNA!

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